Käffchen? Rokitta - Sorge

Der Daniel trinkt

Sorge, so heisst diese Sorte von Rokitta, die ich jetzt verkoste.

Sorge, so ist meine Stimmung, denn bisher konnte mich keiner der Rokittas begeistern.

Kurz zu den Fakten, mit denen der Hersteller wirbt:

  • Singe Arabica (Finca Nacho)
  • El Salvador
  • Säurearm
  • Schokolade und Karamell bis hin zu Trockenfrüchten und Zitrone

Also rein in die Maschine und los gehts.
Recht haben sie mit: Säurearm, der Kaffee ist kaum Sauer.
Aber leider kann ich keine Aromen hier herausdeuten. Ich empfinde auch diese Bohnen als etwas Bitter. Schade drum. Aber immerhin etwas besser als den Rest, dennoch kein Verlangen Milch oder Zucker rein zu schütten.

So verabschiede ich mich von den Rokittas mit einer: ★★★☆☆

 

Aber einen kleinen Rant muss ich noch loswerden:
Die Idee der Verpackungsöffnung ist gut gemeint. Das Ergebnis sieht aber immer so aus. Ich habe es bei keiner Verpackung geschafft, diese wie geplant zu öffnen.

Der unter dem Papier versteckte Plastik"draht" ist dann auch noch sehr undankbar herausfuddelbar. So dass man sich das Ding unter den Fingernagel jagt.Also da bitte auchnoch dran arbeiten und am Kaffee ;-)


Käffchen? Rokitta - Treene

Der Daniel trinkt

Der nächste Rokitta im Angebot, heute Treene.

Auch dahinter verbirgt sich ein 100% Single-Arabica, diesesmal aus Peru,. Beschrieben wird er mit "Mild, Mandel, Orange-Papaya". Auf der Packung wird mit 2/5 Kaffeestärke geworben, also etwas noch Milderes als die letzten male.

Und auch hier muste ich viel an der Maschine rumgespielen habe. Aber auch hier ist der Kaffee wieder "OKish" statt gut, schade. Leicht bitter, dünn, kaum Aroma...

Aufgefallen ist mir leider auch, dass die Maschine stark verdreckt bei den Bohnen und häufiger sauber gemacht werden muss.
Bisher bin ich kein Fan von Rokitta geworden und wie es aussieht, bleibt das erstmal so...

Note: ★★☆☆☆


Werbeblocker für Zuhause: AdGuard Home auf Raspberry 2

Vor vielen Jahren hatte ich mir ein paar Raspis 2 gekauft, für verschiedene Projekte.

Das eine oder andere ist wieder eingestellt worden, neue Projekte erfordern mehr Ressourcen, wodurch für meinen Octoprint ein RasberryPi 4 angeschafft werden musste, und so weiter und so weiter...

Was macht wenig Aufwand und viel Nutzen? Ein DNS Server! Aber der ist ja langweilig... ganz alleine.
Also machen wir noch ein Upgrade auf verschlüsseltes DNS, mit Werbeblocker!

Als Alternativen bieten sich PiHole und AdGuard Home an.
Ich habe mich hier für AdGuard entschieden, da ich möglichst wenig selbst machen wollte und irgendwie las sich AdGuard simpler.

Kommen wir zur Installation.

Hardware:

  • Raspberry 2B
  • 16 GB microSD (kleiner geht auch, hatte nix anderes rumliegen)
  • Netzwerkkabel
  • Stromversorgung

Betriebssystem:
Als erstes laden wir ein aktuelles Image von Raspian Lite: https://www.raspberrypi.org/software/operating-systems/ und schreiben die ISO Datei mit Balena Etcher auf die SD Karte.

SSH aktivieren:
Nachdem BalenaEtcher die SD Karte erfolgreich beschrieben hat, ziehen wir die Karte kurz rein und stecken sie wieder rein.
Im root Verzeichnis erstellen wir eine Datei mit dem namen "ssh" (ohne Anführungszeichen, ohne Dateiendung, leer).
Wenn diese Datei vorhanden ist, aktiviert Raspian SSH, ansonsten bräuchten wir Tastatur und Monitor am RasbPi.

RaspBerry hochfahren:
SD Karte einlegen, Netzwerkkabel einstecken (gegenseite ins Heimnetz) und Strom einstöpseln.
Jetzt schauen wir in die Netzwerkübersicht des Routers, in meinem Fall der FritzBox und suchen den Raspberry.
Wenn wir den kleinen Schlingel gefunden haben, können wir ihm FritzBox Seitig einen Namen verpassen und viel wichtiger, eine feste IP!

Die ist sehr wichtig, da wir ja nicht bei jedem reboot eine neue DNS IP in die FritzBox eintragen wollen.

Mit der IP bewaffnet, starten wir eine SSH Session auf ebendiese.
Als Tools bieten sich an: Der Klassiker Putty oder MobaXTerm, welches ich bevorzuge. Es ist für die häufige Nutzung einfach bequemer und bringt mehr Features mit als Putty.

Wenn wir die SSH Session starten, brauchen wir User und Passwort für den frischen RasPi.
User: pi
Passwort: raspberry

Raspberry einrichten:
Als erstes ändern wir das Passwort:

passwd

Merken uns das neue Passwort und kleben uns das als Zettel unter die Tastatur. Und weil da noch platz ist, ändern wior dsa root Passwort gleich mit:

sudo su
passwd
exit


Jetzt wollen wir noch, das der Linuxinstallation der gesamte Speicherplatz der SD Karte zur verfügung steht, mit Anschliessendem reboot:

sudo raspi-config --expand-rootfs
sudo reboot

Und dann starten als nächstes die Betriebssystem Updates (sollte regelmäßig wiederholt werden)

sudo apt update
sudo apt full-upgrade

Und das wir eine weile dauern. Also Kaffee, Wasser oder anderweitige Getränke holen, Biobreak einlegen, Reifenwechseln und dann starten wir auch schon die eigentliche Installation.

ADGuard installieren:

1. Download

Da AdGuard an sich auf eine veraltete, nicht ohne weiteres updatefähige, Version verlinkt, empfehle ich GITHub aufzusuchen.
https://github.com/AdguardTeam/AdGuardHome/releases
Die Zeile mit der ARM7 Linux Variante, der neusten Veröffentlichung zu suchen und den Link zu kopieren. (Rechte Maustaste -> Link Addresse kopieren) Um das ganze mit wget runter zu laden.
Für Version 0.105.2 (März 2021) sieht das Ganze dann so aus:

wget https://github.com/AdguardTeam/AdGuardHome/releases/download/v0.105.2/AdGuardHome_linux_armv7.tar.gz

2. Entpacken

tar xvf AdGuardHome_linux_armv7.tar.gz

3. Ins Verzeichnis wechseln und die Installation starten:

cd AdGuardHome
sudo ./AdGuardHome -s install

Nach erfolgreicher Installation wird dir auch die IP samt Port angezeigt, unter welcher die Weboberfläche erreichbar ist.

4. Wenn die Installation erfolgreich beendet wurde, können wir gleich aufräumen und die gepackte Installationsdatei löschen:

cd ..
rm AdGuardHome_linux_armv7.tar.gz

 

ADGuard einrichten:

Jetzt können wir wieder auf unseren Hauptrechner wechseln und die Weboberfläche, über http://RASPI-IP:3000/install.html in einem Browser öffnen.
Dort können wir uns durch den Assitenten klicken.

Auf der Seite "Admin Weboberfläche" die Netzwerkschnittstellen auf eth0 ändern.

Am besten dort die Statische IP aktivieren, damit der Pi auch ohne DHCP Server immer dieselbe IP hat. Dazu unten "Feste IP Adresse festlegen" klicken.

Wenn der Assitent beendet ist, wollen wir noch die DNS Server einstellen, bei denen unser Raspi nachschaut, unter "Einstellungen -> DNS Einstellungen".

Dabei wollen wir uns an freien, providerunabhängigen TLS DNS Servern orientieren:

  • tls://dns3.digitalcourage.de
  • 89.233.43.71

Weitere unter: https://www.privacy-handbuch.de/handbuch_93d.htm

Dann wollen wir die Listen noch erweitern, auf derer Basis geblockt wird:

Filter -> DNS Sperrlisten -> Sperrliste hinzufügen -> Eigene Liste hinzufügen

https://abp.oisd.nl/

Je nach Wunsch kann auch unter"Aus Liste auswählen" weiteres ausgewählt werden, kann für SmartTV Nutzer und Konsolenspieler interessant sein!

Und jetzt können wir den großen Break machen und die Fritzbox scharfschalten:

Hauptmenü -> Internet -> Zugangsdaten -> DNS-Server

Dort tragen wir die IP als DNS Server ein, den Alternativen lassen wir frei.
Wenn du dort einen zweiten Server einträgst, zB als Fallback, wird dir wieder Werbung angezeigt!

Nach der Bestätigung, will die Fritzbox noch, das du die Taste auf der Vorderseite drückst. Es sei denn du hast ein DECT Telefon angeschlossen, dann eingeblendeter Anleitung folgen.

Jetzt ist der Moment der Wahrheit gekommen:
Einfach eine der Lieblings Werbezugebombten Seiten aufrufen.

Randnotiz, unter Windows kann es hilfreich sein den DNS Cache zu leeren:

Start -> Eingabeaufforderung -> Im neuen Fenster -> ipconfig /flushdns (enter)

Und dann sieht zB Heise so aus

Besser,oder?


Hinweise:
Alles, ist nie weg.
Werbung in, vor Videos, etc kann auch nicht geblockt werden.
Dafür hast du jetzt einige Werbeanzeigen und Tracker weniger in deinem Heimnetz.

Für mobile Verwendung, kannst du dir noch eine VPN Verbindung nachhause einrichten, dann hast du deinen DNS auch auf dem Handy.


Käffchen? Rokitta - Friedrichstädter Marktpumpe

Rokkita, die 3.

Heute ein 100% Single-Arabica aus Honduras, angebaut von einer Kaffee Kooperative, die Soziale Projekte unterstützt. Da sollte der Kaffee doch doppelt gut schmecken.

Die letzten Rokkitas waren nicht so meins, daher bin ich sehr gespannt, wie es weiter geht.

Auf der Packung wird mit 3/5 Kaffeestärke geworben, also etwas Milderes. Aromen von Kirsche und Nuss. So so...

Was bisher bei allen Rokkitas der Fall war ist, das ich viel an der Maschine rumgespielt habe. Aber ich habe am Ende einen ganz guten Kaffee rausbekommen, ca 40% Wasser und 65% Bohnen, Mahlwerk 3 (DeLonghi ESAM 3000b, Drehräder), also als Lungo.

Mit mehr Wasser wird er schnell geschmackslos und mit mehr Bohnen schnell Bitter. Aber, das ist bisher der beste Rokitta, den ich hatte, dennoch keiner den ich nochmal kaufen würde.

Note: ★★★☆☆

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